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Über den IDGR

Ein Teil der gegen mich gerichteten Vorwürfe bei Wikipedia basiert auf Veröffentlichungen eines „Informationsdienstes gegen Rechtsextremismus“ (IDGR), der vermeintlich oder tatsächlich rechtsgerichtete bzw. rechtsextremistische politische Akteure öffentlich anprangert, Lügen und Gerüchte ausstreut und Geheimdienstfälschungen verbreitet. Dabei handelt es sich angeblich um ein „reines Freizeitprojekt“, das eine Frau Margret Anna Bezold-Chatwin unter dem Namenskürzel Margret Chatwin ins Internet stellt. Dem IDGR fehlt ein ordentliches Impressum. Frau Bezold-Chatwin (auch sie hat einen Spitznamen: „Sudel-Margret“) zieht es vor, sich hinter der nicht zivilrechtlich abmahnfähigen c/o-Adresse eines Dritten in Berlin zu verstecken.

Normalerweise müßte in solchen Fällen die zuständige Aufsichtsbehörde tätig werden und eine Abmahnung verschicken. Doch obwohl Sudel-Margret offenbar um ein linksextremistisches Image bemüht ist und ständig aus Blättern wie der „Jungen Welt“, den „Antifaschistischen Nachrichten“, „Konkret“ und „Jungle World“ zitiert, scheint doch eine gewisse Nähe der Dame zur politischen Obrigkeit dafür zu sorgen, daß in ihrem Fall Recht und Gesetz nicht ganz so kompromißlos angewandt werden wie bei anderen Teilnehmern des politischen Wettbewerbs: Ihr wird die Veröffentlichung eines ordentlichen Impressums nicht abverlangt. Sie darf so viele Falschinformationen verbreiten wie sie will.

Ein strukturkonservatives Verhalten legt sie immer dann an den Tag, wenn authentische Linke ihre Texte online verbreiten, ohne die Quelle anzugeben. Dann beklagt sie die „Schamlosigkeit“ der „Kopisten“, die aus ihrem Becher trinken und von ihrem Teller essen, ohne das ihr gebührende hohe Lied auf Sudel-Margret anzustimmen.

Obwohl der IDGR offensichtlich unseriös ist, verweisen immer wieder Behörden, insbesondere der Verfassungsschutz, auf dessen Veröffentlichungen. Umgekehrt stellt der IDGR geheimdienstliche Inszenierungen selbst dann noch als Bestandteil des wirklichen politischen Lebens dar, wenn sie schon lange aufgeflogen sind.

Ein besonders drastisches Beispiel dafür ist die Veröffentlichung des IDGR gegen den „Deutschen Arbeitnehmer Verband“ (DAV), die hier als PDF-Datei dokumentiert wird. Dabei zitiert der IDGR aus einem rassistischen Brief des Verfassungsschützers Wolfgang Frenz, in dem das Blut von Menschen fremder Nationalität mit übelriechendem Schleim verglichen wird. Frenz hatte seinerzeit mit einem Stempel den Namen „Peter Markert“ unter diesen Brief gesetzt; Markert wurde daraufhin seines Amtes als Sozialrichter enthoben - eine klassische Geheimdienst-Intrige. Der IDGR verbreitet noch heute - Jahre nach der Aufdeckung des Falls im Rahmen der Enttarnung der V-Mann-Tätigkeit des Wolfgang Frenz - ein Zitat aus dem Brief als Äußerung von Markert und unterschlägt den geheimdienstlichen Hintergrund des Vorgangs.

Zugegeben: Eine solche Form der politischen Konkurrenzabwehr durch die Obrigkeit ist immer noch bei weitem humaner als das, was Regierungskritikern im Dritten Reich oder in der DDR angetan worden ist. Aber mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit haben derartige Inszenierungen nichts zu tun. Sudel-Margret, die den alltäglichen Kleinkrieg gegen bestimmte Oppositionelle in der Bundesrepublik Deutschland propagandistisch flankiert, sollte von ihrem hohen moralischen Roß heruntersteigen. Die Welt ist für simpel gestrickte Menschen aus dem 20. Jahrhundert wie sie, die meinen, in „links“ und „rechts“ wie in „gut“ und „böse“ einteilen zu können, einfach zu kompliziert geworden. Manchmal hält sie den „Bösen“ den Steigbügel wider Willen - und macht kaputt, was sie doch eigentlich bewahren will.

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